Weiterhin steigende Teilnehmerzahlen. 152 Sportler und Sportlerinnen wurden geehrt.
Nachdem schon im vergangenen Jahr die Verleihung der Urkunden zum Deutschen Sportabzeichen wegen der großen Teilnehmerzahl nicht mehr in der Gaststätte des Elztalstadions stattfinden konnte, war man auch in diesem Jahr gezwungen, ein Drittel der Kastelberghalle zu nutzen, galt es doch insgesamt 152 Sportlerinnen und Sportlern die Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme im Jahr 2025 zu überreichen.
Leider musste Bernhard Läufer zu Beginn der Veranstaltung die traurige Nachricht überbringen, dass Martin Kleintges, der seit 2008 alle Leistungen notiert, ausgewertet und in die Zentraldatei des DOSB eingegeben hat, am 24.10.2025 verstorben ist. Dass die Urkunden dennoch an dem schon lange angekündigten Termin verliehen werden konnten, war dem Umstand geschuldet, dass Martin Kleintges bis Mitte Oktober bereits alle Daten verarbeitet hatte und somit die Urkunden rechtzeitig zur Verfügung standen.
Ohne die Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer wäre eine solche Zahl von Absolventen nicht zu bewältigen gewesen. Die Übungsleiterinnen und Übungsleiter der Kinder und Jugendlichen der Leichtathletik- und Turnerabteilungen halfen bei der Leistungsabnahme in deren Übungsstunden mit, außerdem konnte sich Bernhard Läufer auf die seit Jahren bewährten Helfer im Stadion verlassen.
Am 14.11.2025 konnten 93 Kindern und Jugendlichen sowie 59 Erwachsenen die Urkunden zum Deutschen Sportabzeichen überreicht werden. Der jüngste Teilnehmer wurde im Juni 2025 sechs Jahre alt, die älteste Teilnehmerin, Renate Unger konnte in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag feiern und war zum 39. Mal erfolgreich. Auch der Erste Vorsitzende des SV Waldkirch, Frank Moos war wieder unter den erfolgreichen Teilnehmern, und das zum 47. Mal.
Während zahlreiche Sportlerinnen und Sportler jährlich zur Abnahme erscheinen, gibt es immer wieder Teilnehmer, die sich zum Polizeidienst oder Zoll bewerben und ihre Fitness durch die erfolgreiche Teilnahme am Sportabzeichen Wettbewerb unter Beweis stellen müssen. Spannend ist auch der innerfamiliäre Wettkampf sowie der Wettstreit zweier Waldkircher Firmen. Und manchmal gibt es auch Sportler, die ihren Urlaub in Waldkirch nutzen, um das Sportabzeichen zu erwerben.
Der Tod von Martin Kleintges hinterlässt natürlich eine große Lücke, die es jetzt zu schließen gilt. Der Aufruf von Bernhard Läufer zur künftigen Mithilfe blieb nicht ungehört. Spontan meldeten sich nach der Veranstaltung schon Freiwillige, die bereit sind, die entstandene Lücke auszufüllen. Weitere Unterstützer, vor allem auch jüngere, dürfen sich gerne noch melden.
Nach den Dankesworten des Ersten Vorsitzenden Frank Moos an die freiwilligen Helfer sowie an die Handballabteilung, die für die Veranstaltung auf ein Hallendrittel verzichtet hatte, konnte Bernhard Läufer mit einem Ausblick auf das kommende Jahr die gelungene Veranstaltung beenden.
Mit großer Trauer mussten wir im Juni Abschied nehmen von unserem langjährigen Vorstand Finanzen Hugo Ruppenthal. Sein Engagement, seine Menschlichkeit und sein Einsatz für unseren Verein werden uns stets in Erinnerung bleiben. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und werden sein Andenken in Ehren halten.
Gleichzeitig möchten wir mitteilen, dass Samira Klank ab dem 1. Oktober 2025 kommissarisch die Funktion als Vorständin Finanzen übernimmt, bis eine Wahl durch die Mitgliederversammlung erfolgen kann. Wir freuen uns sehr, dass sie bereit ist, diese Aufgabe zu übernehmen, und heißen sie herzlich willkommen im Team.
Ab dem 1. Oktober 2025 übernimmt Julia von Ow die Funktion der Schutzbeauftragten in unserem Verein.
Wir freuen uns, mit ihr ein engagiertes Vereinsmitglied gewonnen zu haben, die mit ihrem Fachwissen und ihrem Einsatz unsere Arbeit in diesem wichtigen Bereich unterstützen wird.
Unser besonderer Dank gilt Marion Freider-Schaffrik für die bisherige Tätigkeit und ihr großes Engagement. Aus privaten Gründen tritt sie künftig etwas kürzer, wird jedoch weiterhin für den Verein in der Betreuung der FSJ-Stelle tätig sein.
Wir bitten alle Abteilungen, Julia von Ow in ihrer neuen Aufgabe herzlich willkommen zu heißen und sie bestmöglich zu unterstützen.
Der SV Waldkirch hat im Olympiahaus am Elztalstadion einen neuen Besprechungsraum eingeweiht. Aus einem lange ungenutzten Partykeller entstand ein moderner Treffpunkt, der dem bislang einzigen Olympiateilnehmer des Vereins, Fechter Rudi Maier, gewidmet ist.
Im Eingangsbereich erinnert nun eine Vitrine an die sportlichen Erfolge Maiers, der 1972 bei den Olympischen Spielen startete. Pokale, Medaillen und sein Fechtpass sind dort ebenso zu sehen wie der Ausweis zur Olympiateilnahme – eine Spende seines Bruders Heinz Maier.
Bei der Einweihung würdigten Vereinsvorsitzender Frank Moos und Oberbürgermeister Michael Schmieder den Einsatz aller Beteiligten. Schmieder erinnerte sich schmunzelnd daran, wie sich früher schon Fußballer in dem niedrigen Keller die Köpfe stießen.
Der umgestaltete Raum bietet nun nicht nur Platz für Sitzungen und Versammlungen, sondern auch eine kleine Küchenzeile, einen Tischkicker und ein neues WC. Damit ist er weit mehr als nur ein Besprechungsraum: Er soll den Austausch zwischen den Abteilungen fördern und zugleich die Erinnerung an Rudi Maier lebendig halten.
Finanziert wurde das Projekt durch Vereinsrücklagen, Zuschüsse von der Stadt und dem Badischen Sportbund sowie durch eine großzügige Zuwendung Maiers, der den SVW in seinem Nachlass berücksichtigte. Viele Arbeiten führten Mitglieder selbst aus, unterstützt von heimischen Handwerksbetrieben. Heinz Maier ist sicher, dass dies seinem Bruder sehr gefallen hätte. „Er würde, wie jetzt ich, rote Augen kriegen“, sagte er sichtlich gerührt